Greenpeace rettet die Wale- Meeressäuger kurz vor dem Aussterben
Die Organisation  zeigt eine Ausstellung zum Thema „SOS Weltmeere“ in der “Alten Feuerwache“.

von Mercedes te Kaat
Agnesviertel - Thomas Pack, ein Greenpeacemitarbeiter, begrüßte die Schüler der Freien Schule Köln am 21.11.2006 zur Greenpeace-Ausstellung. Nach einer kleinen Einleitung, schauten sich die Gäste um: Bilder vom blutigen Wahlfang, von Meerverschmutzung und Tieren, die darunter leiden, waren Blickfänge, dazu gab es Infotexte und Diagramme. Ein Schwimmbecken mit einer bräunlichen Flüssigkeit und allen möglichen Abfällen sollte darstellen, wie die Weltmeere in der Zukunft aussehen werden, wenn man nichts unternimmt. Info-Stände mit Broschüren klärten auf: Auf dem Tisch stand Tiefkühlfisch, daneben die Aussicht, wann diese Fischarten aussterben, wenn die Menschen so weiter machen mit der Überfischung wie bisher. Nachdem die Gäste sich alles angesehen haben, wurden Filme vom Fisch- und Walfang gezeigt, in denen z.B. zu sehen war wie Wale bestialisch gemordet wurden. Die Stimmung war bedrückt und wütend, es schien keinen im Raum kalt zulassen, was eigentlich mit dem Meer und seinen Bewohnern geschieht.
Die Ausstellung hat bei den Schülern einen sehr starken emotionalen Eindruck hinterlassen, wie sich in späteren Gesprächen herausstellte. Aber nicht nur das: „Ich hab jetzt mehr Wissen als vorher und kann die ganze Sache aus einer anderen Perspektive sehen. Und ich weiß, was ich selber ändern kann“, erklärte Schüler Fabian zum Schluss.
Greenpeace setzt sich schon seit Jahren für die Rettung der Umwelt ein, indem die Organisation zum Protest aufruft und mittels solcher Veranstaltungen die Leute aufmerksam machen will.