Besuch beim Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR)

Mit allen Wahlpflicht Naturwissenschaft-Kursen der Schule besuchten wir das Schoollab des DLR. In kleinen Gruppen experimentierten unsere Schüler und Schülerinnen unter der Anleitung von jungen Wissenschaftlern und lernten einiges über Leben in Schwerelosigkeit, über die Internationale Raumstation (ISS), über den Weltraum. Wie navigiert der Mars-Rover „Curiosity“, wie wirkt sich Schwerelosigkeit auf unsere Muskeln aus, was genau ist Schwerelosigkeit, wie funktioniert eine Infrarotkamera, was kann man mit flüssigem Stickstoff so alles machen…?  Lauter interessante Fragestellungen, die Beschäftigung damit machte unseren Schülerinnen und Schülern sehr viel Spaß.

Die Schattenseite der Mode

Hinter die schöne Seite der Mode gucken – wie wird unsere Kleidung hergestellt? In der Ausstellung „Fast Fashion – Die Schattenseite der Mode“ im Rautenstrauch-Joest-Museum konnten sich der Wahlpflicht Naturwissenschaftskurs der Klassen 9 und 10 über die Hintergründe der Kleidungsproduktion informieren. Was steckt dahinter, wenn Kleidung bei uns sehr billig angeboten wird? Was bedeutet diese Produktionsweise für die Umwelt und für die ArbeiterInnen? Wie wirkt sich Gift in der Kleidung aus?  Die Ausstellung regt zum Nachdenken an, zeigt aber auch Alternativen auf (Slow Fashion).

„Fast Fashion“ ist noch bis zum 24. Februar in Köln zu sehen. Weitere Infos gibt es außerdem über diesen Links: „Fast-Fashion“

„Heimspiel“ – Kölner Autor liest vor

Christian Linker war bei uns zu Gast und las aus seinem spannenden Jugendroman „Stadt der Wölfe“ vor. Möglich war dies über das Projekt Heimspiel, bei dem Kölner Autoren und Autorinnen am 20. November, dem UNO-Weltkindertag, in Kölner Schulen lesen. Linker las Stellen aus dem Buch vor, erzählte aber auch immer wieder lebendig, was zwischen den Stellen geschieht. Im Anschluss diskutierte der Autor mit den Kindern über die Story und seinen Alltag als Autor.

Plastikpiraten unterwegs

Müll sammeln und gleichzeitig etwas für die Forschung leisten?

Bei der Aktion „Plastikpiraten: Das Meer beginnt hier!“ waren Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, Plastikmüll in und an deutschen Bächen, Flüssen und Küstenabschnitten zu sammeln und zu dokumentieren (Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung). Da das Vorkommen von Plastikmüll, seine Verteilung und Ausbreitung in und an deutschen Fließgewässern noch relativ unerforscht ist, leisten die Jugendlichen damit wichtigen Beitrag zur Forschung über die Verbreitung von Makro- und Mikroplastik. Die bundesweit erhobenen Daten werden dann in eine Datenbank eingetragen und anschließend durch Expertinnen und Experten der Kieler Forschungswerkstatt wissenschaftlich ausgewertet.

Seit diesem Jahr sind auch unsere Schülerinnen und Schüler mit dabei. Wir erlebten, dass im Juni der Wasserstand des Rheines eher hoch war und der Sandstrand ziemlich überflutet. Lag es daran, dass wir nicht so viel Müll wie sonst vorfanden?  Ist der Müll schon weggespült worden? Im angeschwemmten Strandgut fanden wir jedoch erschreckenderweise ziemlich viele Mikroplastikteilchen, klein gerieben Plastikteilchen. Wir haben viel darüber gelernt, wie Wissenschaftler  und Wissenschaftlerinnen arbeiten.

Und wenn wir schon mal am Rhein waren, sammelten wir den gefunden Müll auf und    und nahmen so teil an der Aktion „Kölle putzmunter“. Schon im letzten Sommer in der Projektwoche waren wir in Parks rund um unsere Schule und auch am Rheinufer unterwegs, um dazu beizutragen, dass Müll keinen Schaden anrichtet. Wir wünschen uns, dass niemand seinen Müll einfach in die Umwelt wirft.

Unter diesem Link findet man die Ergebnisse der Aktion „Plastikpiraten“:https://bmbf-plastik.de/plastikpiraten/ergebnisse

Radio selber machen

Eine „1 Live“ Sendung selber gestalten? Im WDR Studio 2 war das für unsere Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 möglich. Milo und Pascal moderierten mit Witz und Charme durch die Sendung „On air eight“. Sich ausprobieren und erleben wie Radio funktioniert hat viel Spaß gemacht. Und was stellte sich heraus? Viele der Jugendlichen entpuppten sich als  nahezu professionelle Radiosprecher und -sprecherinnen. Hut ab.